Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin am 18. September 2016


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Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin am 18. September 2016

Bei der diesjährigen Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin sagen aktuelle Umfragen eine Schlappe für die SPD und und eine mit 18 Prozent der Stimmen starke AfD voraus.

Häufige Fragen zur Wahl in Berlin

  1. Wie ist die Prognose?
  2. Wie waren die Ergebnisse der letzten Berlin-Wahl?
  3. Wann und wo geht man in Berlin wählen?
  4. Wer darf wählen und wie viele Stimmen hat man?
  5. Welche Parteien stellen sich zur Wahl?
  6. Was soll ich wählen?

Wie ist die Prognose?

Aktuellen Prognosen zufolge (Infratest dimap vom 11.05.2016) wird es für die in Berlin regierende Fraktion aus SPD und CDU sehr knapp werden. Denn die Sozialdemokraten kommen voraussichtlich nur noch auf 23 % (-5,5) der Stimmen, die Christdemokraten auf nur noch 19 % (-4,5) der Stimmen, was voraussichtlich nicht für eine Regierungsbildung reichen wird. Die AfD wird mit voraussichtlich 15 % der Stimmen sicher in das Abgeordnetenhaus einziehen können. Die FDP wird sich zwar auf voraussichtlich 4 % (+2) der Stimmen erholen können, aber wiederholt an der 5-Prozent-Hürde scheitern.

Wie waren die Ergebnisse der letzten Berlin-Wahl?

Bei der Abgeordnetenhauswahl 2011 konnten die Piraten überraschend 8,9% der Stimmen für sich gewinnen und klar in das Abgeordnetenhaus einziehen. Genauso konnten die Grünen auf 17,6% (+4,5%) der Stimmen deutlich zulegen. Die SPD verlor leicht auf 28,3% (-2,5). Hier nun die Ergebnisse der Abgeordnetenhauswahl 2011 im Einzelnen:

Wann und wo geht man in Berlin wählen?

Die nächste Abgeordnetenhauswahl findet am Sonntag, den 18. September 2016 statt. Gewählt wird in den kommunalen Wahllokalen, jeder Wahlberechtigte wird über den nächsten Wahllokal per Wahlbrief informiert. Wer aus irgendwelchen Gründen an diesem Tag kein Wahllokal aufsuchen kann, hat noch immer die Möglichkeit per Briefwahl seine Stimme abzugeben.

Wer darf wählen und wie viele Stimmen hat man?

Anders als in anderen von der SPD geführten Ländern wie in Brandenburg, Bremen, Hamburg, oder Schleswig-Holstein wurde in Berlin das Wahlalter nicht auf 16 Jahre gesenkt. Wahlberechtigt sind somit alle Bürger die mindestens 18 Jahre alt sind und seit mindestens 3 Monaten den Hauptwohnsitz in Berlin haben. Wie bei den meisten Landtagswahlen hat jeder Wahlberechtigte genau zwei Stimmen. Mit der Erststimme wählen die Bürger Kandidaten namentlich aus dem eigenen Wahlkreis. So wird sichergestellt, dass jede Region mit mindestens einem Sitz vertreten ist. Mit der Zweitstimme werden die Mehrheitsverhältnisse im Abgeordnetenhaus bestimmt.

Welche Parteien stellen sich zur Wahl?

Neben den im Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien SPD, CDU, die Grünen, die Linken und Piraten haben folgende Parteien ihre Kandidatur angekündigt: AfD, Bergpartei, pro Deutschland, BüSo, Deutsche Konservative, Familie, FDP, Tierschutzpartei, DKP, die Republikaner, NPD, Die PARTEI und die PCG. Außerdem werden die folgenden neuen Parteien sich voraussichtlich zur Wahl stellen: ALFA, Graue Panther (Rentnerpartei), Menschliche Welt, die Humanisten, PdW, Gesundheitsforschung, VERA

Was soll ich wählen?

Eine erste kleine Hilfe bei der Wahlentscheidung kann vor allem für junge Wähler unser eigener Parteien Test sein. Neben dem Parteien Test empfehlen wir den ParteiVergleich und den ParteienNavi als unabhängige Tools. Der populäre Wahl-O-Mat dagegen ist aus unserer Sicht nicht empfehlenwert. Schon allein, weil dieser vom der Bundeszentrale für politische Bildung herausgegeben wird. Einer Behörde, welche von der SPD geleitet wird und das Instrument an sich damit nicht unabhängig funktionieren kann.


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